Dienstag, 29. November 2016

Selfmade Tea Bag

Gerade erst habe ich Euch gezeigt, wie Ihr Tassen ganz easy und schnell selber schön gestalten könnt. Und die sind natürlich nicht nur zum hübsch aussehen da, sondern vor allem, um es sich damit mit einem heißen Kakao oder Teechen auf dem Sofa gemütlich zu machen. Und als ich letztens so darüber nachgedacht habe, wie gerne ich mit einem Tee auf der Couch rumlümmel, ist mir der Einfall gekommen: Ich will nicht nur die selbstgemachten Tassen, sondern auch selbstgemachte Teebeutel dazu verschenken. Gesagt, getan.

Das braucht Ihr:

Teebeutel
trockenen Früchtetee aus dem Teeladen
 Stoffband in verschiedenen Farben
buntes Bastelpapier
Schere, Kleber

Und so geht's:

Ganz einfach: Ihr nehmt den Teebeutel, füllt ihn mit ungefähr zwei kleinen Teelöffeln Tee und knotet den Beutel mit Eurem Band am oberen Ende fest. Jetzt schneidet Ihr Euch aus Bastelpapier kleine Herzen oder Sterne oder worauf auch immer Ihr Lust habt. Dann klebt Ihr zwischen zwei der ausgeschnittenen Förmchen das Ende des Teebeutel-Bändchens und fertig ist der Spaß.
 
Zugegeben: Ich hab's mir in diesem Fall relativ einfach gemacht. Mir gefallen die Teebeutel aber so tatsächlich am allerbesten. Langes Zusammengenähe wäre mir persönlich viel zu aufwendig gewesen und hübscher finde ich es ehrlich gesagt auch nicht. In diesem Sinne: Leckeres Teetrinken Euch! Kleiner Tipp: Die Teebeutel sind in der Grippesaison auch super zum Verschenken an Eure Liebsten. Da freut sich ganz sicher jeder Kränkelnde.


Wie gefällt Euch die Idee?

Mittwoch, 16. November 2016

Marbleing

Ich hab's bestimmt schon hundert Mal erwähnt: So kurz vor der Weihnachtszeit packt mich regelmäßig das Bastelfieber. Am Wochenende war es wieder soweit. Und als ich mich in Stunden der langen Weile wie wild durch Pinterest geklickt habe (ja, ich liebe Pinterest!), bin ich aufs Marmorieren gekommen. Marmorieren kann man so ziemlich alles. In diesem Fall habe ich mich für Tassen entschieden. Warum? Weil das ziemlich einfach umzusetzen ist, Tassen bei Ikea oder anderen Einrichtungshäusern schön günstig sind und weil sie sich perfekt zum Verschenken eignen. Ihr habt's Euch fast gedacht: Wie das genau funktioniert, zeig ich Euch jetzt.

Das braucht Ihr:

eine möglichst alte Schüssel, die dreckig werden darf
Marmorierfarbe (bekommt Ihr in jedem Bastelgeschäft oder bei Amazon)
Tassen oder andere Dinge aus Porzellan
Wasser
Holzstäbchen zum Umrühren

Und so geht's:

Tatsächlich ist das Marmorieren super easy, wenn Ihr einmal so richtig den Dreh raus habt. Ihr müsst einfach nur eine tiefe Schüssel mit kaltem Wasser füllen, Eure gewünschte Farbe mit wenigen Tropfen an die Oberfläche träufeln und verschiedene Farben je nach Musterwunsch leicht verrühren. Kleiner Tipp: Ich würde nicht mehr als zwei Farben gleichzeitig benutzen. Das sieht leider eher wie ein Unfall aus und weniger wie gewollt. Bei einem meiner ersten Versuche habe ich genau das ausprobiert. Keine gute Idee. Aber keine Angst: Falls Ihr total unzufrieden mit dem Ergebnis seid, könnt Ihr die Farbe auch mit konzentriertem Alkohol oder Nagellackentferner von den Tassen rubbeln.

Wenn Ihr die Farbe also in Wasser gegeben habt, schnappt Ihr Euch 'ne Tasse und lasst die ganz vorsichtig ins Wasser gleiten und holt sie dann wiederum schnell raus. Dabei dürft Ihr nicht trödeln, weil sich sonst noch mehr Farbe beim rausholen festsetzt und das Muster dann überdeckt wird. Jetzt müsst Ihr die Tassen nur noch zirka acht Stunden trocknen lassen und fertig ist das perfekte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk!


Habt Ihr dieses Prinzip schon mal ausprobiert? Wenn ja, was habt Ihr marmoriert?

Sonntag, 13. November 2016

Safety Training

Eigentlich hatte ich mir vorher überlegt, wie ich Euch an dieser Stelle von einem ultra sinnvollen und wirklich total lehrreichen Tag beim Fahrsicherheitstraining erzählen könnte. Von actionreichen Übungen, Schlitterfahrten, vom Durchgerütteltwerden und großen Erkenntnissen. Eigentlich. All diese Sachen sind nämlich absolut nicht eingetreten. Im Gegenteil. Der Einsteigerkurs des ADAC Fahrsicherheitstrainings ist nämlich alles andere als spannend. Zu unserer großen Enttäuschung. Wir hatten nämlich große Erwartungen. Leider.

Am Ende sind wir dann aber nur gefühlte tausend Mal im Kreis gefahren, durften auf trockenen oder wahlweise auch nassen Boden bremsen und ne Runde Slalom fahren. Jap, ihr merkt: Das hätte man auch locker im normalen Straßenverkehr machen können. Also nix spektakuläres und deshalb möchte ich an dieser Stelle leider mal eine Warnung rausgeben: Schmeißt Euer Geld dafür auf gar keinen Fall aus dem Fenster, liebe Kinder...

Freitag, 11. November 2016

How To Cook Italien


Ich sag nur: Leckerschmecker. Oder vielleicht doch lieber yummie? Schmackofatzi trifft's eigentlich auch ganz gut. Das war es nämlich. Ziemlich lecker. Letzten Samstag haben wir mal wieder bei einem Kochkurs teilgenommen. Als ambitionierte Hobbyköche macht sowas von Zeit zu Zeit wirklich ziemlich viel Spaß. Das beste an so nem Kurs: Wir lernen dabei immer wieder tolle neue Kniffe, die wir so wahrscheinlich gar nicht aufm Schirm gehabt hätten. Und da gab's sogar 'ne Premiere für uns: Wir haben tatsächlich das erste Mal in unserem Leben Gnocchis selber gemacht. Dazu gab's dann das leckerste Kalbsfleisch, das ich in meinem Leben gegessen habe. Ungelogen.
Und so sah der Abend in Bildern aus...


Welche Küche kocht Ihr am liebsten?

Dienstag, 8. November 2016

Red Hot Chili Peppers live


 Bevor ich anfange, von diesem unfassbar tollen Konzert zu schwärmen, möchte ich Euch meine persönliche und gleichzeitig ziemlich legendäre Red Hot Chili Peppers-Story auf gar keinen Fall vorenthalten. Es ist ungefähr zehn bis zwölf Jahre her. Ja! Ich müsste lügen, wenn ich Euch ein genaues Datum oder überhaupt nur Jahr nennen müsste. Fest steht jedenfalls, dass ich noch ziemlich jung war und das Geld nicht nur brauchte, sondern einfach nicht hatte, um mir teure Konzertkarten für eine Band wie die wunderbaren Red Hot Chili Peppers zu leisten. Was haben ich und die Freunde also gemacht? Wir haben uns in der Wuhlheide hinter die Bühne in einen kleinen Park gesetzt, um zumindest den Tönen der Jungs zu lauschen und uns ein bisschen wie mittendrin vorzukommen. An diesem schönen Sommertag haben wir es uns richtig gemütlich gemacht – mit Picknickdecke, lecker Getränken und was zu naschen. Und dann... ganz plötzlich läuft genau in diesem kleinen Parkabschnitt Flea an uns vorbei. Ihr könnt Euch vorstellen, wie überrascht und gleichzeitig erfreut wir waren. Wie in einem Reflex haben wir ihm also zugewunken. Und dann passierte es. Das für mich immer noch Unglaubliche: Flea hat uns tatsächlich gefragt, ob wir keine Karten haben. Und wir so: Nein! Wir sind arm! Dann war er plötzlich weg, wir verwirrt und auch ein bisschen enttäuscht, nur um im nächsten Moment absolut euphorisiert zu sein. Er ist dann nämlich tatsächlich noch mal zurückgekommen und hat uns Karten geschenkt. Leute, wie geil ist das denn bitte? Einfach viel zu geil. Und selbst wenn ich heute die Story nur erzähle, bin ich irgendwie immer noch ganz aufgewühlt und erfreut darüber, dass wir so einen tollen Glücksmoment erleben durften.

Dieses Mal hatte ich glücklicherweise aber genug Kohle, um mir die Karten zu kaufen und ein weiteres grandiosen Red Hot Chili Peppers-Konzert zu erleben an das ich mich noch sehr lange erinnern kann. Warum? Weil es einfach unfassbar energetisch war, sie viele alte Songs gespielt haben und die Lichtshow so einzigartig, dass ich nur mit staunenden offenen Mund die ganze Zeit nach oben starren konnte...



Mein absoluter Lieblingssong ist übrigens immer noch der hier:


Hattet Ihr auch schon mal so ein besonderes, prägendes Konzerterlebnis?

Samstag, 5. November 2016

Viking


Bisher dachte ich Wikinger kommen hauptsächlich aus Irland oder vielleicht auch Schottland. Schweden habe ich tatsächlich nicht unbedingt in die Wikinger-Geschichte einkategorisiert. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Es gab sie auch in Schweden. Und wir konnten uns davon mitten in einem Wikinger-Dorf – nämlich Trelleborg – überzeugen. Als wir davon in einen der unzähligen Reiseführern gelesen habe, habe ich mir das eigentlich ziemlich cool und vor allem auch informativ vorgestellt. Eigentlich. Ehrlich gesagt – und an dieser Stelle muss ich Euch leider wirklich mal mit Bedacht vorwarnen – war dieser Ausflug in dieses 'angebliche' Wikingerdorf ein ziemlich Reinfall. So schön wir Schweden auch fanden, Trelleborg ist leider wirklich stinklangweilig. Dieses Wikingerdorf war nicht viel mehr als ein kleiner wieder aufgebauter Wall, Wiese und ein bis zwei süße Holzhäuschen. Und dafür musste man dann sogar noch Eintritt bezahlen. Einzige Entschädigung: Im Preis enthalten war auch der Besuch eines Wikingermuseums. Und das wiederum war ziemlich informativ, weil es die komplette Wikingergeschichte von Schweden aufgegriffen hat. Und trotzdem: Dafür lohnt es sich wirklich nicht extra in die Gegend zu fahren. Falls Ihr also mal in Schweden unterwegs seid: Spart Euch gerne Trelleborg...

 

Habt Ihr schon mal ein richtig cooles Wikinger-Dorf besucht, das Ihr mir empfehlen könnt?

Mittwoch, 2. November 2016

Escape Games

Sind wir mal ehrlich: Krimi Dinner sind ja eher so 2012, Fortgeschrittenen kann ich da nur Escape Games oder auch Exit Games empfehlen. Das ist ein bisschen wie so ein "Point and Click Adventure" auf der Playstation, wo Ihr Euch durch virtuelle Welten klickt und mit verschiedenen Hinweisen und Rätseln eine Mission erfüllt. Also quasi ein Geheimnis aufdeckt. Und genau das gibt's auch im Real Life. Wohoooo!

Da werdet Ihr für eine Stunde in einen Raum gesperrt, dann müsst Ihr Rätsel finden und lösen, um am Ende die Geschichte aufzulösen und Euch mit einem Schlüssel aus dem Raum zu befreien. In unserem Fall war der Raum mit keiner klassischen Horrorstory wie bei vielen Exit Games ausgestattet – nein – wir wurden zurück in die DDR geschickt. In die Wohnung eines mutmaßlichen Attentäters. Ziel war es, seinen Anschlag zu verhindern. Und was soll ich Euch sagen? Wir haben das natürlich easy geschafft. Und das auch noch in einer ziemlich guten Zeit. Und darauf sind wir zugegebenermaßen auch ein klitzekleines bisschen stolz.

Falls Ihr Euch jetzt immer noch nicht so richtig was unter einem Escape Game vorstellen könnt, kann ich Euch nur raten: Probiert's aus! Das macht mit ner tollen Gruppe wirklich dolle viel Spaß!



Habt Ihr auch schon mal bei einem Escape Game mitgemacht? Wenn ja: Was war Eure Story?