Freitag, 13. Januar 2017

Island of Elephants


Jap. Ich hatte schon Anfang letzten Jahres in Thailand ein wunderbares Erlebnis mit Elefanten in der freien Natur. Da durfte ich tatsächlich zusammen mit einem Elefanten baden. Und wenn ich heute daran denke, zaubert es mir sofort ein dickes fettes Lächeln ins Gesicht. Trotzdem bin ich immer wieder fasziniert von den Dickhäutern. Und sind wir mal ehrlich: So oft bekommt man Elefanten außerhalb des heimischen Tierparks nicht zu sehen. Da sollte man also jede Möglichkeite nutzen.

Für mich war also schnell klar: In meinem Sri Lanka-Urlaub möchte ich sie noch mal bestaunen. Immerhin ist Sri Lanka für die riesige Population von Elefanten berühmt und wird sogar als Insel der Elefanten bezeichnet. Eine Jeepfahrt in den Minneriya Nationalpark mitten im Landesinneren von Sri Lanka konnten wir uns also auf gar keinen Fall entgehen lassen. Und es hat sich gelohnt! Wenn ich die Fotos der Elefantenfamilien jetzt so sehe, geht mir auch direkt wieder das Herz auf. Und ich muss voller Freude daran denken, wie unfassbar süß ich die Art der Elefanten finde, das Gras mit ihren Rüsseln in schlängelartigen Bewegungen aus dem Boden zu rupfen. Goldig. Wirklich. Viel mehr möchte ich dazu eigentlich auch gar nicht sagen und einfach die Bilder für sich sprechen lassen. 


Was sind Eure Lieblingstiere?

Dienstag, 10. Januar 2017

Sigiriya Rocks


 Seit ein bisschen mehr als drei Wochen bin ich jetzt wieder in Deutschland und mir kommt es fast vor, als hätte ich seit Jaaaaahren keinen richtigen Urlaub gehabt. Der nasskalte Berliner Winter kann einen einfach ziemlich schnell ziemlich heftig runterziehen. Und weil mir das meistens so geht, habe ich mich im Dezember zusammen mit meiner liebsten Tanti in den Flieger geschwungen und bin in die Sonne geflogen. Genauer: nach Sri Lanka. Und das war ganz schön wunderbar. Das Land hat mich wirklich mit der Landschaft, der Tiervielfalt, dem geilen Essen, tollen Menschen und traumhaften Stränden umgehauen. Da brauchte ich ne ganze Weile, um diese ganzen aufregenden Erfahrungen zu verarbeiten. Jetzt kann ich Euch aber richtig schön was vorschwärmen.

Bei so vielen Erlebnissen stellt sich natürlich die Frage: Wo fange ich am besten an? Und weil ich mich nicht so richtig entscheiden kann, starte ich einfach mal chronologisch. Mit unserem ersten Rundreisetag. Da sind wir direkt zu dem Must-See-Spot von Sri Lanka überhaupt gefahren – dem Sigiriya Felsen. Beziehungsweise in die direkte Nähe, mit perfekten Blick auf den Felsen. Auf den Pidurangala Felsen. Und genau in dem Moment, als wir dort hochgewandert sind, waren wir zum ersten Mal mehr als froh, dass wir uns für die Rundreise einen privaten Fahrer gebucht haben. Warum? Zugegeben: Die knapp einstündige Wanderung auf den Felsen war ziemlich abenteuerlich und ja, auch ziemlich anstrengend. Teilweise gab es keine ausgebauten Wege und wir mussten über Stock und Stein klettern und uns durch kleine Felsspalten mit unseren Rucksäcken quetschen, aber dafür waren wir auf dem Weg dorthin quasi ganz alleine. Das war wirklich ein unfassbar befreiendes Gefühl. Und gleichzeitig total friedlich. Ich wäre am liebsten stundenlang dort oben geblieben, um die Aussicht zu genießen, zu staunen und einfach mal an Nichts zu denken. Leider ist die Zeit – wie immer, in so tollen Momenten – viel zu schnell verflogen. Trotzdem erinner ich mich zu gerne an diesen tollen Tag zurück...


Was ist für Euch der friedlichste Ort?

Dienstag, 29. November 2016

Selfmade Tea Bag

Gerade erst habe ich Euch gezeigt, wie Ihr Tassen ganz easy und schnell selber schön gestalten könnt. Und die sind natürlich nicht nur zum hübsch aussehen da, sondern vor allem, um es sich damit mit einem heißen Kakao oder Teechen auf dem Sofa gemütlich zu machen. Und als ich letztens so darüber nachgedacht habe, wie gerne ich mit einem Tee auf der Couch rumlümmel, ist mir der Einfall gekommen: Ich will nicht nur die selbstgemachten Tassen, sondern auch selbstgemachte Teebeutel dazu verschenken. Gesagt, getan.

Das braucht Ihr:

Teebeutel
trockenen Früchtetee aus dem Teeladen
 Stoffband in verschiedenen Farben
buntes Bastelpapier
Schere, Kleber

Und so geht's:

Ganz einfach: Ihr nehmt den Teebeutel, füllt ihn mit ungefähr zwei kleinen Teelöffeln Tee und knotet den Beutel mit Eurem Band am oberen Ende fest. Jetzt schneidet Ihr Euch aus Bastelpapier kleine Herzen oder Sterne oder worauf auch immer Ihr Lust habt. Dann klebt Ihr zwischen zwei der ausgeschnittenen Förmchen das Ende des Teebeutel-Bändchens und fertig ist der Spaß.
 
Zugegeben: Ich hab's mir in diesem Fall relativ einfach gemacht. Mir gefallen die Teebeutel aber so tatsächlich am allerbesten. Langes Zusammengenähe wäre mir persönlich viel zu aufwendig gewesen und hübscher finde ich es ehrlich gesagt auch nicht. In diesem Sinne: Leckeres Teetrinken Euch! Kleiner Tipp: Die Teebeutel sind in der Grippesaison auch super zum Verschenken an Eure Liebsten. Da freut sich ganz sicher jeder Kränkelnde.


Wie gefällt Euch die Idee?

Mittwoch, 16. November 2016

Marbleing

Ich hab's bestimmt schon hundert Mal erwähnt: So kurz vor der Weihnachtszeit packt mich regelmäßig das Bastelfieber. Am Wochenende war es wieder soweit. Und als ich mich in Stunden der langen Weile wie wild durch Pinterest geklickt habe (ja, ich liebe Pinterest!), bin ich aufs Marmorieren gekommen. Marmorieren kann man so ziemlich alles. In diesem Fall habe ich mich für Tassen entschieden. Warum? Weil das ziemlich einfach umzusetzen ist, Tassen bei Ikea oder anderen Einrichtungshäusern schön günstig sind und weil sie sich perfekt zum Verschenken eignen. Ihr habt's Euch fast gedacht: Wie das genau funktioniert, zeig ich Euch jetzt.

Das braucht Ihr:

eine möglichst alte Schüssel, die dreckig werden darf
Marmorierfarbe (bekommt Ihr in jedem Bastelgeschäft oder bei Amazon)
Tassen oder andere Dinge aus Porzellan
Wasser
Holzstäbchen zum Umrühren

Und so geht's:

Tatsächlich ist das Marmorieren super easy, wenn Ihr einmal so richtig den Dreh raus habt. Ihr müsst einfach nur eine tiefe Schüssel mit kaltem Wasser füllen, Eure gewünschte Farbe mit wenigen Tropfen an die Oberfläche träufeln und verschiedene Farben je nach Musterwunsch leicht verrühren. Kleiner Tipp: Ich würde nicht mehr als zwei Farben gleichzeitig benutzen. Das sieht leider eher wie ein Unfall aus und weniger wie gewollt. Bei einem meiner ersten Versuche habe ich genau das ausprobiert. Keine gute Idee. Aber keine Angst: Falls Ihr total unzufrieden mit dem Ergebnis seid, könnt Ihr die Farbe auch mit konzentriertem Alkohol oder Nagellackentferner von den Tassen rubbeln.

Wenn Ihr die Farbe also in Wasser gegeben habt, schnappt Ihr Euch 'ne Tasse und lasst die ganz vorsichtig ins Wasser gleiten und holt sie dann wiederum schnell raus. Dabei dürft Ihr nicht trödeln, weil sich sonst noch mehr Farbe beim rausholen festsetzt und das Muster dann überdeckt wird. Jetzt müsst Ihr die Tassen nur noch zirka acht Stunden trocknen lassen und fertig ist das perfekte Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk!


Habt Ihr dieses Prinzip schon mal ausprobiert? Wenn ja, was habt Ihr marmoriert?

Sonntag, 13. November 2016

Safety Training

Eigentlich hatte ich mir vorher überlegt, wie ich Euch an dieser Stelle von einem ultra sinnvollen und wirklich total lehrreichen Tag beim Fahrsicherheitstraining erzählen könnte. Von actionreichen Übungen, Schlitterfahrten, vom Durchgerütteltwerden und großen Erkenntnissen. Eigentlich. All diese Sachen sind nämlich absolut nicht eingetreten. Im Gegenteil. Der Einsteigerkurs des ADAC Fahrsicherheitstrainings ist nämlich alles andere als spannend. Zu unserer großen Enttäuschung. Wir hatten nämlich große Erwartungen. Leider.

Am Ende sind wir dann aber nur gefühlte tausend Mal im Kreis gefahren, durften auf trockenen oder wahlweise auch nassen Boden bremsen und ne Runde Slalom fahren. Jap, ihr merkt: Das hätte man auch locker im normalen Straßenverkehr machen können. Also nix spektakuläres und deshalb möchte ich an dieser Stelle leider mal eine Warnung rausgeben: Schmeißt Euer Geld dafür auf gar keinen Fall aus dem Fenster, liebe Kinder...

Freitag, 11. November 2016

How To Cook Italien


Ich sag nur: Leckerschmecker. Oder vielleicht doch lieber yummie? Schmackofatzi trifft's eigentlich auch ganz gut. Das war es nämlich. Ziemlich lecker. Letzten Samstag haben wir mal wieder bei einem Kochkurs teilgenommen. Als ambitionierte Hobbyköche macht sowas von Zeit zu Zeit wirklich ziemlich viel Spaß. Das beste an so nem Kurs: Wir lernen dabei immer wieder tolle neue Kniffe, die wir so wahrscheinlich gar nicht aufm Schirm gehabt hätten. Und da gab's sogar 'ne Premiere für uns: Wir haben tatsächlich das erste Mal in unserem Leben Gnocchis selber gemacht. Dazu gab's dann das leckerste Kalbsfleisch, das ich in meinem Leben gegessen habe. Ungelogen.
Und so sah der Abend in Bildern aus...


Welche Küche kocht Ihr am liebsten?

Dienstag, 8. November 2016

Red Hot Chili Peppers live


 Bevor ich anfange, von diesem unfassbar tollen Konzert zu schwärmen, möchte ich Euch meine persönliche und gleichzeitig ziemlich legendäre Red Hot Chili Peppers-Story auf gar keinen Fall vorenthalten. Es ist ungefähr zehn bis zwölf Jahre her. Ja! Ich müsste lügen, wenn ich Euch ein genaues Datum oder überhaupt nur Jahr nennen müsste. Fest steht jedenfalls, dass ich noch ziemlich jung war und das Geld nicht nur brauchte, sondern einfach nicht hatte, um mir teure Konzertkarten für eine Band wie die wunderbaren Red Hot Chili Peppers zu leisten. Was haben ich und die Freunde also gemacht? Wir haben uns in der Wuhlheide hinter die Bühne in einen kleinen Park gesetzt, um zumindest den Tönen der Jungs zu lauschen und uns ein bisschen wie mittendrin vorzukommen. An diesem schönen Sommertag haben wir es uns richtig gemütlich gemacht – mit Picknickdecke, lecker Getränken und was zu naschen. Und dann... ganz plötzlich läuft genau in diesem kleinen Parkabschnitt Flea an uns vorbei. Ihr könnt Euch vorstellen, wie überrascht und gleichzeitig erfreut wir waren. Wie in einem Reflex haben wir ihm also zugewunken. Und dann passierte es. Das für mich immer noch Unglaubliche: Flea hat uns tatsächlich gefragt, ob wir keine Karten haben. Und wir so: Nein! Wir sind arm! Dann war er plötzlich weg, wir verwirrt und auch ein bisschen enttäuscht, nur um im nächsten Moment absolut euphorisiert zu sein. Er ist dann nämlich tatsächlich noch mal zurückgekommen und hat uns Karten geschenkt. Leute, wie geil ist das denn bitte? Einfach viel zu geil. Und selbst wenn ich heute die Story nur erzähle, bin ich irgendwie immer noch ganz aufgewühlt und erfreut darüber, dass wir so einen tollen Glücksmoment erleben durften.

Dieses Mal hatte ich glücklicherweise aber genug Kohle, um mir die Karten zu kaufen und ein weiteres grandiosen Red Hot Chili Peppers-Konzert zu erleben an das ich mich noch sehr lange erinnern kann. Warum? Weil es einfach unfassbar energetisch war, sie viele alte Songs gespielt haben und die Lichtshow so einzigartig, dass ich nur mit staunenden offenen Mund die ganze Zeit nach oben starren konnte...



Mein absoluter Lieblingssong ist übrigens immer noch der hier:


Hattet Ihr auch schon mal so ein besonderes, prägendes Konzerterlebnis?